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Vorwärts mit Gegenwind

Schwimmer im dunklen Strom

20. Dez 2011 | Forschung, Resilienz

Auch wenn er in einem anderen Forschungszusammenhang entwickelt wurde, weist Aaron Antonovskys Ansatz der Salutogenese einige Parallelen zum Resilienzkonzept auf.

Zur Veranschaulichung des Konzepts – und diese Veranschaulichung gilt ebenso für den Resilienzansatz – setze Antonovsky das Leben mit einem gefährlichen Fluss gleich, in dem wir alle schwimmen: Stromschnelle, Strudel und Windungen sorgen dafür, dass wir uns in einem ständig bedrohten psychischen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Gleichgewicht befinden. Während pathogenetisch ausgerichtete Berater immer wieder versuchen, uns wie Rettungsschwimmer aus dem Fluss zu ziehen, gehen salutogenetisch- und resilienzorientierte Berater davon aus, dass wir uns von Natur aus gut über Wasser halten können und lediglich eine Optimierung unserer „Schwimmtechniken“ benötigen.

Diese Schwimmtechniken immer wieder zu optimieren, ist Sinn und Ziel der Resilienzberatung.

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